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Nennstrom

Nennstrom bezeichnet in der Elektrotechnik den elektrischen Strom, für den ein elektrisches Betriebsmittel, wie ein Kabel, Schalter, Motor oder Sicherung, ausgelegt und spezifiziert ist. Er gibt an, welcher Strom unter normalen Betriebsbedingungen sicher und dauerhaft durch das Bauteil fließen kann, ohne dass es zu Überhitzung oder Schäden kommt.


Bedeutung und Anwendung

  • Der Nennstrom ist eine wichtige Kenngröße zur Auslegung und Dimensionierung elektrischer Anlagen und Bauteile.

  • Er dient als Grundlage für die Auswahl von Schutzorganen (z. B. Sicherungen, Leistungsschaltern) und Steuerungen.

  • Der Nennstrom hilft dabei, die Sicherheit und Zuverlässigkeit elektrischer Systeme zu gewährleisten.


Kennzeichnung

Der Nennstrom wird meist in Ampere (A) angegeben und auf Typenschildern oder technischen Datenblättern vermerkt.


Beispiel

Ein Elektromotor hat einen Nennstrom von 10 A, was bedeutet, dass er bei seiner Nennleistung und Nennspannung diesen Strom unter Dauerbetrieb zieht. Ein Kabel, das für 16 A Nennstrom ausgelegt ist, kann diesen Strom ohne Überhitzung führen.


Abgrenzung

  • Bemessungsstrom: Wird oft synonym verwendet, manchmal spezifischer für Schutzgeräte.

  • Maximalstrom / Spitzenstrom: Höchstwert, der kurzfristig auftreten kann, meist höher als der Nennstrom.

  • Anlaufstrom: Besonders bei Motoren beim Einschalten deutlich höher als der Nennstrom.


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